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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: April 2026 | Gültig für sämtliche Leistungen der AURA DESIGN LAB

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen

AURA DESIGN LAB
Inhaber: Jannis Bethke-Pittadakis
Dachauer Str. 145, 80335 München
(nachfolgend „Auftragnehmer")

und dem Auftraggeber über die Erstellung, Gestaltung, Entwicklung und Pflege von Websites, Brand-Identity- und Webentwicklungsleistungen.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Angebote richten sich nicht an Verbraucher im Sinne von § 13 BGB. Der Auftraggeber versichert mit Vertragsabschluss, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.

(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Vertragsschluss, Leistungsumfang

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch ausdrückliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers in Textform (E-Mail, WhatsApp, schriftlich) oder durch Beginn der Leistungserbringung nach Rechnungsstellung zustande.

(2) Der Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung bzw. dem Einzelvertrag. Mündliche Nebenabreden bedürfen zur Wirksamkeit der Bestätigung in Textform.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung Dritter zu bedienen (Subunternehmer, Freelancer, externe Dienstleister). Die Vertragsverantwortung gegenüber dem Auftraggeber bleibt davon unberührt.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer rechtzeitig und vollständig alle für die Erbringung der Leistung erforderlichen Inhalte, Materialien, Freigaben, Zugangsdaten und Informationen bereitzustellen. Dazu zählen insbesondere Texte, Bildmaterial, Logo-Dateien, Domain-Zugänge, Hosting-Zugänge, Google-Business-Zugänge und Buchungssystem-Zugänge.

(2) Der Auftraggeber steht dafür ein, dass sämtliche dem Auftragnehmer bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder dass er über entsprechende Nutzungsrechte verfügt. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen Verletzung von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder sonstigen Rechten frei.

(3) Verzögert sich die Bereitstellung von Mitwirkungsleistungen oder erfolgt sie nicht vertragsgemäß, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Zusätzlicher Aufwand durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung wird nach Aufwand gesondert berechnet.

§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen

(1) Die vereinbarten Preise sind Festpreise in Euro. Der Auftragnehmer ist gemäß § 19 UStG Kleinunternehmer; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(2) Die konkrete Zahlungsregelung wird im Einzelvertrag vereinbart. Möglich sind insbesondere Einmalzahlung vor Projektbeginn, Einmalzahlung bei Abnahme, 50/50-Splits oder andere projektbezogene Modelle. Sofern im Einzelvertrag keine abweichende Regelung getroffen wurde, gilt als Standard ein 50/50-Split: 50 % bei Auftragsstart, 50 % innerhalb von 30 Tagen nach Zahlung der ersten Rate, spätestens bei Abnahme.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zahlbar, sofern kein abweichendes Zahlungsziel im Einzelvertrag oder auf der Rechnung genannt ist. Mit der Leistungserbringung wird bei ratierlichen Zahlungsmodellen erst nach Eingang der ersten Rate begonnen; bei Vorkasse-Modellen erst nach vollständigem Zahlungseingang.

(4) Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 Abs. 2 BGB, 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) sowie eine Mahnpauschale in Höhe von 40,00 EUR (§ 288 Abs. 5 BGB) geltend zu machen.

(5) Der Auftragnehmer ist bei Zahlungsverzug berechtigt, die Leistungserbringung zurückzubehalten und eine bereits live geschaltete Website offline zu nehmen, bis der Rückstand ausgeglichen ist.

§ 5 Abnahme

(1) Die Leistungen des Auftragnehmers unterliegen der Abnahme durch den Auftraggeber. Der Auftragnehmer stellt die fertiggestellte Leistung in geeigneter Form (Vorschau-Link, Testversion) zur Abnahme bereit.

(2) Der Auftraggeber hat die Leistung innerhalb von 14 Tagen ab Bereitstellung zu prüfen und abzunehmen. Verweigert der Auftraggeber die Abnahme, hat er die Mängel innerhalb dieser Frist in Textform konkret zu benennen.

(3) Erfolgt innerhalb dieser Frist weder eine Abnahme noch eine substantiierte Mängelrüge, gilt die Leistung als abgenommen (Abnahmefiktion).

(4) Unerhebliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 6 Nutzungsrechte, Urheberrecht

(1) Alle vom Auftragnehmer im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Designs, Code, Texte, Konzepte, Brand-Dossiers, Logo-Entwürfe) sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.

(2) Der Auftraggeber erwirbt nach vollständiger Zahlung aller vereinbarten Vergütungen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den final freigegebenen Leistungen zur Nutzung für das konkret vereinbarte Projekt (insbesondere die jeweilige Unternehmenswebsite).

(3) Eine Weitergabe, Unterlizenzierung, Bearbeitung oder Verwendung der Werke außerhalb des vereinbarten Projekts bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

(4) Vor vollständiger Zahlung sind sämtliche Nutzungsrechte vorbehalten. Eine Live-Schaltung, Weitergabe oder wirtschaftliche Verwertung vor Vollzahlung ist ausgeschlossen.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke zu Referenzzwecken (Portfolio, Website, Social Media, Pitch-Präsentationen) zu verwenden und im Footer der erstellten Website einen dezenten Hinweis („Design: AURA DESIGN LAB" oder vergleichbar) anzubringen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(6) Entwurfs-Ideen, Zwischenversionen, nicht finalisierte Logo-Drafts und verworfene Gestaltungsvarianten verbleiben uneingeschränkt beim Auftragnehmer und gehen nicht auf den Auftraggeber über.

§ 7 Gewährleistung

(1) Die Gewährleistungsfrist für Mängel beträgt abweichend von § 634a BGB zwölf (12) Monate ab Abnahme.

(2) Der Auftragnehmer leistet Gewähr für die vertragsgemäße Erstellung der Werke nach dem Stand der Technik zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Eine bestimmte Darstellung auf allen denkbaren Endgeräten, Browser-Versionen oder Bildschirmauflösungen wird nicht geschuldet; Optimierung erfolgt auf gängige aktuelle Versionen der marktüblichen Browser und Geräteklassen.

(3) Kein Mangel sind Abweichungen, die auf unsachgemäße Behandlung, nachträgliche Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern (Hosting, CDN, Buchungssysteme, Google-Dienste), fehlerhafte Inhalte des Auftraggebers oder geänderte Rahmenbedingungen (Browser-Updates, API-Änderungen) zurückzuführen sind.

(4) Im Mangelfall leistet der Auftragnehmer nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Neuerstellung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder wird sie vom Auftragnehmer endgültig verweigert, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, sowie im Rahmen einer abgegebenen Garantie oder nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (insbesondere Produkthaftungsgesetz).

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Auftragnehmer der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die Höhe der vereinbarten Auftragssumme.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, insbesondere für entgangenen Gewinn, entgangene Einsparungen, mittelbare Schäden, Folgeschäden und für Schäden aus Datenverlust, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle, Fehler oder Datenschutzmängel von Drittanbietern (insbesondere Netlify, Vercel, Supabase, Cloudflare, Google, Domain-Registrare, Buchungssystem-Anbieter), deren Dienste im Rahmen des Projekts genutzt werden.

(5) Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für wirtschaftlichen Erfolg, Suchmaschinen-Rankings, Traffic-Entwicklung, Conversion-Raten, Anzahl von Kundenanfragen oder vergleichbare erfolgsabhängige Kennzahlen. Schuldgegenstand ist die Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg.

(6) Die vorstehenden Haftungsbegrenzungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.

§ 9 Ausschluss des Widerrufsrechts

Die AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB besteht für Unternehmer nicht und ist damit auf Verträge nach diesen AGB nicht anwendbar.

§ 10 Vertragsende, Kündigung

(1) Einmalige Werkleistungen (insbesondere Website-Erstellung, Brand-Identity-Projekte) enden mit Abnahme und vollständiger Vergütungszahlung. Ein gesondertes Kündigungsrecht ist darüber hinaus nicht erforderlich.

(2) Der Auftraggeber kann Werkverträge jederzeit nach § 648 BGB kündigen. Der Auftragnehmer behält in diesem Fall den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung; er muss sich jedoch ersparte Aufwendungen und anderweitigen Erwerb anrechnen lassen. Für den nicht erbrachten Teil der Leistung wird eine Pauschale von 10 % der auf diesen Teil entfallenden Vergütung als entgangener Gewinn zugrunde gelegt, sofern nicht ein höherer oder niedrigerer Schaden konkret nachgewiesen wird.

(3) Das beiderseitige Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen, wiederholt verweigerter Mitwirkung oder Beleidigung/Bedrohung.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail ausreichend).

§ 11 Vertraulichkeit, Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur zu Vertragszwecken zu verwenden.

(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers. Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten des Auftraggebers oder seiner Kunden im Rahmen eines Auftragsverarbeitungsverhältnisses verarbeitet, wird hierüber ein gesonderter AV-Vertrag gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers (München), sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Der Auftragnehmer ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers zu klagen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieses Textformerfordernisses.

§ 13 Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an: office@auradesignlab.com

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Premium-Webdesign aus München.
Demo-First. Inhabergeführt. DACH-weit.

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