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Ratgeber · Aufträge & Anfragen

MyHammer, Check24 & Co.: Was Handwerkerportale kosten und wann sich eine eigene Website mehr lohnt

Von Jannis Bethke-Pittadakis · Stand · 9 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

Handwerkerportale berechnen je nach Anbieter Gebühren pro Kundenkontakt, eine monatliche Mitgliedschaft oder eine Kombination aus beidem. Bei MyHammer fällt beispielsweise eine variable Kontaktgebühr an, bei Blauarbeit gibt es eine Flatrate ab 99 € im Monat (Stand Oktober 2026). Ob sich ein Portal lohnt, zeigt eine einfache Rechnung: Teilen Sie die Portalgebühren und den Zeitaufwand für Angebote durch die tatsächlich gewonnenen Aufträge. Portale helfen dabei, freie Kapazitäten zu füllen. Eine eigene Website mit Google-Unternehmensprofil schafft dagegen einen zusätzlichen Vertriebskanal, den Ihr Betrieb selbst kontrolliert.

Wie Handwerkerportale funktionieren

Handwerkerportale wie MyHammer, Check24 Profis, Blauarbeit oder Aroundhome bringen Auftraggeber und Handwerksbetriebe zusammen. Der Ablauf ist bei den meisten Anbietern ähnlich: Ein Privatkunde beschreibt sein Vorhaben auf der Plattform, zum Beispiel einen neuen Anstrich, einen Zählerschrank oder eine Badsanierung. Das Portal vermittelt die Anfrage an passende Betriebe in der Region oder stellt sie in einer Auftragsliste bereit. Die Betriebe nehmen Kontakt auf, klären offene Fragen und erstellen ein Angebot.

Für Auftraggeber ist dieser Service in der Regel kostenlos. Die Kosten tragen die Handwerksbetriebe. Wie viel sie bezahlen und wofür Gebühren anfallen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Die Plattformen erreichen viele potenzielle Kunden. In einer repräsentativen Bitkom-Umfrage von 2025 gaben 20 Prozent der Befragten an, Online-Plattformen wie myhammer.de für die Handwerkersuche zu nutzen. Die Webseiten möglicher Betriebe sehen sich 26 Prozent an. Am wichtigsten bleibt jedoch die persönliche Empfehlung: 83 Prozent fragen im Freundeskreis, in der Familie oder im Kollegenkreis nach einem geeigneten Betrieb.

Portale sind damit ein möglicher Weg zu neuen Aufträgen, aber nicht der einzige. Entscheidend ist, welche Kosten dabei entstehen und wie viele Aufträge Sie tatsächlich gewinnen.

Die drei Preismodelle im Überblick

Die meisten Portale rechnen nach einem von drei Modellen ab oder kombinieren mehrere davon. Wenn Sie die Unterschiede kennen, können Sie Angebote besser vergleichen und einschätzen, welches Modell zu Ihrem Betrieb passt.

Abo oder Flatrate

Sie zahlen einen festen monatlichen Betrag und erhalten dafür Zugang zu Aufträgen. Die Kosten sind dadurch gut planbar und steigen nicht mit jeder einzelnen Anfrage. Allerdings zahlen Sie auch in Monaten, in denen keine passenden Aufträge dabei sind. Prüfen Sie deshalb die Vertragslaufzeit genau. Ein günstiger Monatspreis kann an eine längere Bindung gekoppelt sein.

Bezahlung pro Kontakt (Pay-per-Lead)

Sie zahlen für jede Anfrage oder jeden Kontakt zu einem potenziellen Auftraggeber. Im Englischen wird eine solche Kundenanfrage als Lead bezeichnet, das Preismodell heißt entsprechend Pay-per-Lead. Der Vorteil: Kosten entstehen erst, wenn ein Kontakt zustande kommt. Ob daraus ein Auftrag wird, ist allerdings offen. Erhalten mehrere Betriebe dieselbe Anfrage, können alle dafür bezahlen, obwohl am Ende nur einer den Auftrag bekommt.

Provision auf den Auftragswert

Bei diesem Modell zahlen Sie einen Anteil am Auftragswert, üblicherweise erst dann, wenn der Auftrag zustande gekommen ist. Das finanzielle Risiko liegt damit stärker beim Portal. Bei größeren Aufträgen kann die Provision allerdings höher ausfallen als eine feste Gebühr pro Kontakt.

Einige Anbieter kombinieren mehrere Modelle, beispielsweise eine monatliche Grundgebühr mit einem Guthaben für Kontaktgebühren. Lesen Sie deshalb die Preisseite und die Geschäftsbedingungen sorgfältig, bevor Sie sich registrieren oder ein Paket buchen.

Was die bekannten Portale kosten (Stand Oktober 2026)

Die folgenden Angaben stammen von den offiziellen Seiten der Anbieter, die im Oktober 2026 abgerufen wurden. Preise und Vertragsbedingungen können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor einer Buchung immer die aktuellen Angaben.

MyHammer. Die Registrierung ist laut MyHammer-Hilfe für Handwerker und Dienstleister kostenlos. Kosten entstehen durch eine Kontaktgebühr. Diese wird fällig, sobald ein „Bestätigter Kontakt“ zustande kommt. Das bedeutet, dass der Auftraggeber seine Kontaktdaten mit Ihnen teilt. Die Höhe der Gebühr ist variabel und richtet sich laut MyHammer unter anderem nach Fachgebieten, Fläche, Menge, Saison und Material. Vor der Kontaktaufnahme wird Ihnen ein Festpreis angezeigt. Zusätzlich bietet MyHammer Laufzeitverträge mit monatlicher Grundgebühr an, über die Sie ein rabattiertes Guthaben erwerben können. Eine öffentliche Preisliste mit festen Beträgen hat MyHammer in seiner Hilfe nicht veröffentlicht. Die MyHammer-Kosten ergeben sich daher vor allem aus der Summe der einzelnen Kontaktgebühren.

Check24 Profis. Laut Partnerseite fallen keine Anmeldegebühr und keine versteckten Kosten an. Gleichzeitig weist der Anbieter darauf hin: „Bei einzelnen Dienstleistungen fallen Gebühren für die Vermittlung von Kundenkontakten an.“ Konkrete Beträge sind auf der öffentlichen Seite nicht angegeben. Klären Sie vor dem Start, ob für Ihr Gewerk Gebühren anfallen und wie hoch diese sind.

Blauarbeit. Blauarbeit setzt auf eine Mitgliedschaft statt auf einzelne Gebühren pro Angebot. Auf der Mitgliedschaftsseite werden ein Jahrespaket für 99 € monatlich und ein monatlich kündbares Monatspaket für 149 € monatlich aufgeführt. Laut Anbieter ermöglichen beide Pakete den uneingeschränkten Zugang zu den Aufträgen. Prüfen Sie vor dem Abschluss in den Vertragsunterlagen, ob die Preise netto oder brutto angegeben sind und welche Laufzeitbedingungen gelten.

Aroundhome. Aroundhome arbeitet mit dem Lead-Modell. Laut Partnerseite zahlen Sie einen Festpreis pro qualifizierter Anfrage und keine Provision auf Ihren Projektumsatz. Der konkrete Preis hängt vom angebotenen Produkt ab und wird während des digitalen Vertragsprozesses angezeigt. Laut Anbieter ist der Vertrag in den meisten Fällen monatlich kündbar. Aroundhome wirbt außerdem mit „max. 2 Mitbewerbende“ pro Anfrage.

Abgesehen von Blauarbeit nennt keiner der vier Anbieter auf seinen öffentlichen Seiten feste Beträge. Lassen Sie sich die für Ihren Betrieb geltenden Preise und Bedingungen vor der ersten Buchung schriftlich bestätigen.

Rechenbeispiel: Was kostet ein Auftrag über ein Portal?

Viele Betriebe betrachten zunächst nur die Gebühr pro Anfrage. Aussagekräftiger sind jedoch die Gesamtkosten pro gewonnenem Auftrag. Berücksichtigen Sie dabei auch Ihre eigene Arbeitszeit. Jede Anfrage kann Telefonate, eine Besichtigung und die Erstellung eines Angebots erfordern.

Die folgenden Zahlen sind ein Beispiel mit angenommenen Werten und keine tatsächlichen Preise eines bestimmten Portals. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen, um die Wirtschaftlichkeit für Ihren Betrieb zu prüfen.

Annahmen für einen Malerbetrieb im Pay-per-Lead-Modell:

  • Gebühr pro Kontakt: 30 Euro (angenommen)
  • Kontakte pro Monat: 15
  • Davon werden Aufträge: 3, also jeder fünfte
  • Zeit pro Kontakt für Telefonat, Besichtigung und Angebot: 1,5 Stunden
  • Stundenverrechnungssatz: 65 Euro (angenommen)

So rechnen Sie:

  1. Portalkosten im Monat: 15 Kontakte mal 30 Euro ergeben 450 Euro.
  2. Zeitaufwand im Monat: 15 Kontakte mal 1,5 Stunden ergeben 22,5 Stunden. Bewertet mit 65 Euro pro Stunde entspricht das 1.462,50 Euro.
  3. Gesamtkosten: 450 Euro plus 1.462,50 Euro ergeben 1.912,50 Euro.
  4. Kosten pro gewonnenem Auftrag: 1.912,50 Euro geteilt durch 3 Aufträge ergeben 637,50 Euro.

Berücksichtigen Sie nur die Portalgebühren, kostet ein gewonnener Auftrag 150 Euro. Rechnen Sie Ihre eigene Zeit hinzu, liegen die Kosten bei mehr als 600 Euro. Ob sich das rechnet, hängt vom jeweiligen Auftrag ab. Bei einer Komplettrenovierung kann dieser Betrag angemessen sein, bei einem einzelnen Zimmer möglicherweise nicht.

Bei einer Flatrate gehen Sie genauso vor: Addieren Sie den monatlichen Beitrag und den Zeitaufwand, und teilen Sie die Summe durch die Zahl der gewonnenen Aufträge. Wie Sie Ihren eigenen Stundensatz korrekt berechnen, erfahren Sie im Ratgeber Stundenverrechnungssatz berechnen.

Der größte Einflussfaktor ist dabei nicht unbedingt die Gebühr, sondern Ihre Abschlussquote. Wenn Sie aus fünf Kontakten zwei statt einen Auftrag gewinnen, halbieren sich die Kosten pro Auftrag. Deshalb sollten Sie vor allem auf Anfragen reagieren, die zu Ihrem Gewerk, Ihrem Einzugsgebiet und der gewünschten Auftragsgröße passen.

Vor- und Nachteile von Handwerkerportalen

Wer nach MyHammer-Erfahrungen sucht, findet sehr unterschiedliche Einschätzungen. Das liegt nicht allein am jeweiligen Portal, sondern auch an der Situation des Betriebs. Gewerk, Region, Auslastung und der Umgang mit Anfragen beeinflussen, ob sich die Nutzung lohnt. Portale haben klare Vorteile, bringen aber auch Einschränkungen mit sich.

Was für Portale spricht:

  • Schnelle Anfragen: Sie erhalten Kontakte, ohne selbst Werbung schalten oder eine Website aufbauen zu müssen.
  • Freie Kapazitäten füllen: Wenn kurzfristig eine Woche im Kalender frei wird, kann ein Portal dabei helfen, zusätzliche Aufträge zu gewinnen.
  • Einstieg für junge Betriebe: Wenn Sie gerade gegründet haben und noch wenige Empfehlungen erhalten, können Sie über Portale erste Aufträge und Bewertungen sammeln.
  • Planbare Kosten bei Flatrates: Bei einer Mitgliedschaft steht der monatliche Betrag im Voraus fest.

Was Sie bedenken sollten:

  • Wettbewerb um dieselbe Anfrage: Oft melden sich mehrere Betriebe beim gleichen Kunden. Das kann den Preisdruck erhöhen.
  • Kosten ohne Auftrag: Im Pay-per-Lead-Modell bezahlen Sie auch für Kontakte, aus denen kein Auftrag entsteht.
  • Die Kundenbeziehung liegt beim Portal: Bewertungen, Profil und Sichtbarkeit sind an die Plattform gebunden. Wenn Sie dort nicht mehr vertreten sind, bleibt Ihnen davon nur wenig.
  • Abhängigkeit von fremden Regeln: Das Portal kann Preise, Gebühren und Bedingungen ändern. Berücksichtigen Sie diese Abhängigkeit bei Ihrer Planung.

Am Ende zählt, ob die Kosten und Ergebnisse zu Ihrem Betrieb passen und ob Sie den Kanal gezielt einsetzen.

Eigene Website und Google-Profil: der Kanal, der Ihnen gehört

Neben Portalen können Kunden Ihren Betrieb auch direkt finden, etwa über Google, Google Maps oder Ihre eigene Website. Der wesentliche Unterschied liegt darin, wer den Kanal kontrolliert. Ihre Website, Ihre Domain und Ihr Google-Unternehmensprofil gehören zu Ihrem Betrieb. Für Anfragen über diese Wege fällt keine einzelne Kontaktgebühr an. Interessenten nehmen außerdem in der Regel direkt mit Ihnen Kontakt auf, statt gleichzeitig an mehrere Betriebe vermittelt zu werden.

Das Google-Unternehmensprofil ist laut Google kostenlos. Es beeinflusst mit, ob Ihr Betrieb bei Google Maps erscheint, wenn jemand in Ihrer Region nach einem Handwerker sucht. Wie Sie das Profil korrekt einrichten, erfahren Sie im Ratgeber Google-Unternehmensprofil für Handwerker.

Über die Website können Interessenten prüfen, ob Ihr Betrieb zu ihrem Vorhaben passt. Laut derselben Bitkom-Umfrage ist für 40 Prozent der Befragten das Fehlen einer Webseite sogar ein Ausschlusskriterium bei der Wahl eines Handwerksbetriebs. Auch wer Sie über eine persönliche Empfehlung oder ein Portal kennenlernt, sucht Ihren Betrieb häufig noch einmal bei Google.

Der Unterschied zu Portalen zeigt sich vor allem langfristig:

  • Kosten: Für eine Website fallen zunächst Kosten für den Aufbau und anschließend laufende Gebühren für Hosting und Pflege an. Diese Kosten steigen nicht automatisch mit jeder zusätzlichen Anfrage.
  • Wirkung: Eine Website liefert nicht unbedingt sofort Ergebnisse. Es kann Monate dauern, bis sie bei Google gefunden wird und regelmäßig Anfragen bringt.
  • Wert: Bewertungen im Google-Profil, Referenzfotos und die Inhalte Ihrer Website bleiben Ihrem Betrieb erhalten. Mit der Zeit können Sie diese Grundlage weiter ausbauen.

Welche Inhalte auf eine Handwerker-Website gehören und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten, erklärt der Ratgeber Website für Handwerker.

Die sinnvolle Kombination: Portale bewusst einsetzen

Für die meisten Betriebe geht es nicht um die Entscheidung zwischen Portal und Website. Wichtiger ist die Frage, welche Aufgabe jeder Kanal übernehmen soll. Ein sinnvoller Ansatz sieht so aus:

  1. Zahlen erheben. Erfassen Sie drei Monate lang für jeden Kanal die Kosten, die Anzahl der Anfragen, den Zeitaufwand und die daraus gewonnenen Aufträge.
  2. Kosten pro Auftrag vergleichen. Berechnen Sie die Kosten wie im Beispiel oben und stellen Sie die Ergebnisse der verschiedenen Kanäle gegenüber.
  3. Eigenen Kanal aufbauen. Richten Sie Ihr Google-Unternehmensprofil vollständig ein und erstellen Sie eine Website mit Ihren Leistungen, Ihrem Einzugsgebiet, Referenzen und einem einfachen Weg zur Kontaktaufnahme.
  4. Bewertungen sammeln. Bitten Sie jeden Kunden um eine Google-Bewertung, auch wenn der Auftrag über ein Portal zustande gekommen ist. So stärken Sie Ihr eigenes Profil.
  5. Portale gezielt steuern. Nutzen Sie Portale, wenn Kapazitäten frei sind. Prüfen Sie, ob Sie Pakete bei hoher Auslastung pausieren können, und reagieren Sie bevorzugt auf passende Anfragen.
  6. Regelmäßig prüfen. Vergleichen Sie alle drei Monate Ihre Zahlen und setzen Sie Ihr Budget verstärkt dort ein, wo Sie Aufträge zu den niedrigsten Kosten gewinnen.

Praxisbeispiel: Elektrobetrieb Brandt

Elektromeister Felix Brandt führt einen fiktiven Betrieb mit drei Mitarbeitenden, den er vor zwei Jahren übernommen hat. Viele Stammkunden des Vorgängers sind geblieben. Trotzdem gab es immer wieder freie Zeiten im Kalender. Deshalb nutzte Brandt ein Portal mit dem Pay-per-Lead-Modell.

Nach drei Monaten wertete er die Zahlen aus. Die Anfragen kamen zuverlässig, betrafen aber häufig kleinere Einzelarbeiten außerhalb seines eigentlichen Einzugsgebiets. Seine Abschlussquote war niedrig, weil sich bei vielen Anfragen mehrere Betriebe um denselben Auftrag bemühten. Den Zeitaufwand für Rückrufe und Besichtigungen hatte er bislang nicht in seine Kalkulation aufgenommen.

Brandt änderte daraufhin drei Dinge. Zunächst grenzte er im Portal das Gebiet und die Auftragsarten genauer ein und reagierte nur noch auf Anfragen ab einer bestimmten Größe. Anschließend vervollständigte er sein Google-Unternehmensprofil und bat jeden Kunden nach Abschluss der Arbeiten um eine Bewertung. Zusätzlich ließ er eine Website erstellen, auf der seine Schwerpunkte Zählerschrank, Wallbox und Altbausanierung vorgestellt wurden. Die Seite enthielt Fotos abgeschlossener Projekte und ein kurzes Anfrageformular.

Ein Jahr später erhält Brandt einen wachsenden Teil seiner Anfragen direkt über Google und die Website. Das Portal nutzt er weiterhin, vor allem in ruhigeren Wochen. Inzwischen kennt er auch die Kosten pro gewonnenem Auftrag für jeden seiner Kanäle.

Quellen

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt drei Preismodelle: Abo oder Flatrate, Bezahlung pro Kontakt (Pay-per-Lead) und Provision auf den Auftragswert.
  • Bei MyHammer wird die Kontaktgebühr fällig, sobald ein „Bestätigter Kontakt“ entsteht. Das gilt auch dann, wenn Sie den Auftrag nicht erhalten.
  • Berechnen Sie die Kosten pro gewonnenem Auftrag statt nur die Kosten pro Anfrage. Berücksichtigen Sie dabei auch Ihre Zeit für Besichtigungen und Angebote.
  • Portale können schnell Anfragen liefern. Das Profil, die Bewertungen und die Sichtbarkeit bleiben jedoch an die jeweilige Plattform gebunden.
  • Eine eigene Website und das kostenlose Google-Unternehmensprofil schaffen einen zusätzlichen Kanal, bei dem keine Gebühr pro Anfrage anfällt. Häufig ist die Kombination beider Wege sinnvoll, wenn jeder eine klare Aufgabe erfüllt.

Häufige Fragen

Muss ich bei MyHammer zahlen, wenn ich den Auftrag nicht bekomme?

Ja, in der Regel zahlen Sie auch dann, wenn Sie den Auftrag nicht erhalten. Laut MyHammer-Hilfe wird die Kontaktgebühr fällig, sobald der Auftraggeber seine Kontaktdaten mit Ihnen teilt. Eine Garantie für den Erhalt des Auftrages gibt es nicht. Eine Erstattung ist grundsätzlich nicht vorgesehen, kann unter bestimmten Bedingungen aber aus Kulanz erfolgen. Die Höhe der Gebühr sehen Sie vor der Kontaktaufnahme.

Was ist der Unterschied zwischen Pay-per-Lead und Provision?

Bei Pay-per-Lead zahlen Sie für jede Anfrage oder jeden Kontakt, unabhängig davon, ob daraus ein Auftrag entsteht. Bei einem Provisionsmodell zahlen Sie einen Anteil am Auftragswert, meist erst nach erfolgreichem Auftragsabschluss. Beim Pay-per-Lead-Modell tragen Sie das Risiko, dass eine Anfrage ohne Auftrag bleibt. Eine Provision kann dafür bei großen Aufträgen deutlich teurer ausfallen.

Wie viele Betriebe bekommen dieselbe Anfrage?

Bei Aroundhome sind es laut Partnerseite neben Ihnen max. 2 Mitbewerbende pro Anfrage. MyHammer, Check24 Profis und Blauarbeit nennen auf ihren öffentlichen Seiten keine feste Zahl. Klären Sie vor Vertragsabschluss, an wie viele Betriebe eine Anfrage maximal vermittelt wird. Davon hängt mit ab, wie groß Ihre Chancen auf den Auftrag sind.

Kann ich ein Portal pausieren, wenn mein Kalender voll ist?

Bei Bezahlung pro Kontakt ja, bei einer Flatrate meist nicht. Aroundhome nennt Pausierungen (z. B. bei Urlaub) als Funktion seiner Partnersoftware. Ein Monatspaket lässt sich bei Blauarbeit laut Anbieter monatlich kündigen.

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